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VIEL MEHR ALS NUR EIN BUZZWORD – WAS IST EIGENTLICH BIG DATA?

 

"Big Data" ist eines der großen Buzzwörter der Digitalisierung. Grund genug, einmal genauer hinzusehen und herauszufinden, was sich dahinter verbirgt.

 

Ursprünglich wurden mit "Big Data" einfach Datenmengen bezeichnet, die zu umfangreich sind, um sie mit herkömmlichen Methoden der Datenverarbeitung auszuwerten.

 

Mittlerweile hat sich die Bedeutung des Begriffes stark ausgeweitet: heute sind mit "Big Data" auch neue und leistungsstarke IT-Lösungen und Systeme gemeint, die diese Informationsberge verarbeiten können. 

 

Denn um die riesigen Datenmengen zu verarbeiten, werden einerseits enorme Speicherkapazitäten benötigt. Andererseits braucht es Softwarelösungen, die die Daten verarbeiten und Schlüsse daraus ziehen können (Machine Learning). 

 

Big Data in der Smart Factory

Eine Smart Factory ist nicht denkbar ohne den Einsatz von Big Data-Technologien. 

 

In einer digitalen Fabrik ist alles miteinander vernetzt: innerhalb des Unternehmens über alle Abteilungen hinweg, außerhalb mit Zulieferern, Kunden und Logistikpartnern. Hier müssen extrem umfangreiche Informationsströme verknüpft werden.

 

Sensoren in Maschinen und Anlagen produzieren zusätzlich riesige Datenmengen. Um aus diesen Informationen Schlüsse für zum Beispiel Wartung, Instandhaltung und Kapazitäten ziehen zu können, müssen alle diese Daten verarbeitet und laufend ausgewertet werden. Das ist eine große Herausforderung.

 

In der Praxis bleiben deshalb viele Unternehmen beim Datensammeln stehen, es findet keine weitere Auswertung statt. Damit stehen dann zwar jede Menge Informationen aus der Vergangenheit zur Verfügung, ein zeitnahes Reagieren auf aktuelle Entwicklungen ist so jedoch nicht möglich.

 

Dabei können Big Data-Technologien helfen, die Sicherheit zu unterstützen, Abläufe zu optimieren, die Qualität zu sichern und die Effizienz zu verbessern. 

 

Neben der Software ist bei Big Data auch die Hardware, insbesondere die Speichertechnologie entscheidend. Früher mussten umfangreiche Datenbestände auf langsamere Speichermedien wie Festplatten oder Datenbanken ausgelagert werden. Mittlerweile können umfangreiche Datenvolumina direkt im Hauptspeicher eines Rechners gehalten werden (In-Memory Computing). Erst die so erreichte erhöhte Rechengeschwindigkeit ermöglicht die Echtzeitanalyse umfangreicher Datenbestände.

 

Big Data ist sicher eine der bedeutenden Zukunftstechnologien

Bei der Entwicklung digitaler Lösungen für den Unternehmenserfolg gehören Big Data-Technologien zu den wichtigsten Komponenten. Erst ein guter Ansatz, um die großen Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen zu verarbeiten, liefert den Unternehmen eine ganzheitliche und zugleich detaillierte Entscheidungsgrundlage. 

 

So gesehen können Big Data-Technologien Unternehmen in allen Bereichen dabei helfen, nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu erreichen. 

 

 

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